...muss leiden!!! Das wird gleich noch genauer erklärt... Aber schön der Reihe nach.
Am Mittwoch hatten wir am Nachmittag zunächst ein Team-Meeting und habe uns dann abends endlich mal mit den anderen deutschen Praktikanten treffen können. So lernten wir also Felix und Katharina kennen und sahen auch Lisa, die sich auch schon recht gut eingewöhnt hatte.
| Lisa ist da! |
Auch Aaron begleitete uns wieder, was für uns immer recht günstig ist, da er die richtigen Wege und Trotros kennt. Außerdem verhandelt er manchmal mit den Taxifahrern und wir stehen etwas abseits, damit wir billiger fahren können.
Außer uns Deutschen war noch eine buntgemischte Truppe an Praktikanten dort bei dem Salsa-Abend dabei, sodass wir wieder neue Leute kennenlernten. Außerdem wurden wir auf einen Wochenendausflug eingeladen, wo er hingehen soll haben wir allerdings noch nicht so ganz verstanden.
Das war also der Mittwoch. Jetzt komme ich zu den Schmerzen, die hatten wir nämlich am Donnerstag. Viele viele Stunden lang. Da Aaron überall Kontakte hat, jeden kennt und andauernd zu uns "I'll show you" sagt, vertrauten wir ihm an, uns einen Friseursalon auszusuchen, wo er die Madame kennt. Laut seiner Aussage sollte es zwei Stunden dauern, bis wir unsere Rastazöpfe hätten. Naja, mal schauen...
Lisa war auch am Start und so machten wir uns mit ihr und Rebecca auf den Weg in den Salon. Als wir dort ankamen war es ungefähr um 9 und kurz darauf gingen die Vorbereitungen für unsere Frisuren los. Soll heißen: Extensions über Extensions in unseren jeweiligen Haartönen wurden ausgesucht und gekämmt. Los ging es dann gegen 10 mit mir als erstes Versuchskaninchn, dann folgten Lisa, Rebecca und Carola. Mein Vorteil war der, dass die Haarmalträtiererinnen mit mir zuerst angefangen haben und mich auch als ersten fertig haben wollten. So wüteten zeitweise 4 Frauen an meinen Haaren und ich war gegen 4 Uhr nachmittags fertig. Auf die anderen habe ich dann noch bis um 7 gewartet...Und das die ganze Zeit ohne Essen... Also ohne allzu harte Worte verwenden zu wollen: Es tut höllisch weh!!! Man krümmt sich auf dem Stuhl, unterdrückt Schreie und Tränen und hofft nur auf ein gutes Ende ;-) Aber dafür sieht's gut aus und hält angeblich 2 bis 3 Monate, mal schauen, wie lange wir sie auf dem Kopf behalten, unsere langen (!) Rastazöpfe.
| Das fast vollständige Team, dessen Tagemission wir vier waren. |
| Ja, glücklich, dass es vorbei war. |
Gestern waren wir einfach zu nichts mehr in der Lage. Natürlich kam Aaron abends nocheinmal vorbei, um zu schauen, wie wir aussahen. Er hätte nie gedacht, dass es "d@ long" dauern würde. Außerdem ließ er sich von Rebecca noch das Stricken beibringen, was wirklich ein lustiger Anblick war.
| Rebecca weiht Aaron in die Kunst des Strickens ein:-) |
| Am Circle |
Wir fuhren dann die bisher holprigste Strecke mit einem Trotro und kamen so nach Taifa, wo Maria uns die Schule und ihre Gastfamilie zeigte. In Ghana wird noch vom Rohrstock Gebrauch gemacht, was wir dann auch selbst erlebt haben. Allerdings eher, um die Kinder zur Ruhe zu ruhen oder ihnen einen Klaps zu geben. Trotzdem ein ungewohnter Anblick für uns.
Die kleinen waren natürlich total süß, wie sie da saßen und Zählaufgaben lösten und immer wieder neue englische Wörter kennenlernten. Englisch muss man nämlich erst lernen. Es geht uns hier einfach so oft so, dass wir kein einziges Wort verstehen, weil dieser Slang oder diese regionala Sprache einfach ein Misch aus ganz wenig Englisch und vielen vielen fremden Wörtern ist.
| Die "kleine" Ferienklasse |
| Buntbemalte Schulgebäude |
Morgen geht's dann auf oben erwähnten Wochenendausflug mit den anderen Praktikanten. Mal sehen, wo es uns hin verschlägt. Auf jeden Fall werden wir etwas vom Land sehen.
Dann erstaml ganz viele liebe Grüße & bis bald
Carola & Anne
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